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Vorteile für den Körper: 5 Fragen zur Massage

Es gibt heute so viele verschiedene Massagen, und jede verspricht eine einzigartige Technik. Aber ist das wirklich so? Wie sich Massagen unterscheiden und welche Empfindungen die Norm sind, erfahren wir von einem Spezialisten.

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1. Was ist der Unterschied zwischen Sportmassage, Entspannungsmassage und klassischer Massage?

Die Massage ist eine Kombination verschiedener Techniken, und der Hauptunterschied liegt in dem vom Masseur verfolgten Ziel – vollständige Entspannung, Beseitigung von Muskelverspannungen, Behandlung verschiedener Erkrankungen des Bewegungsapparats, Stärkung der Muskeln. In der Regel vereinen alle Methoden nicht nur die Errungenschaften der westlichen Zivilisation, sondern auch die besten östlichen Erfahrungen in der Therapie.

Es gibt auch Unterschiede in der Zeit, die für ein bestimmtes Verfahren aufgewendet wird. Die Entspannungsmassage kann 1-2 Stunden dauern. Therapeutische Massagen dauern zwischen 30 Minuten (Rückenmassage) und einer Stunde (allgemeine Massage). Sportmassagen können eine halbe bis anderthalb Stunden dauern, entweder als Vorbereitung auf Wettkämpfe (in diesem Fall geht es darum, den Körper aufzuwärmen, die Dehnung zu erhöhen, Muskeln, Gelenke und Bänder zu stärken) oder nach dem Training, um Muskelverspannungen zu lösen.

2. Wenn die Muskeln "verstopft" sind und Sie bei der Massage dieser Bereiche Schmerzen verspüren, sollte das der Fall sein?

Wenn Sie nicht für eine Entspannungsmassage, sondern für eine Sport – oder therapeutische Massage gekommen sind, sind unangenehme schmerzhafte Empfindungen durchaus möglich. Denn der Schmerz kann durch das Zusammendrücken einer bestimmten Problemzone des Muskelgewebes entstehen. Unter der Problemzone ist in diesem Fall ein Teil oder sogar ein ganzer Muskel zu verstehen, der sich in einem reduzierten/angespannten Zustand befindet. Ein solcher Muskel ist im Ruhezustand (in diesem Fall auf dem Massagetisch liegend) nicht entspannt, so dass die Durchblutung, die Versorgung mit Nährstoffen und Sauerstoff gestört ist und Stoffwechselprozesse gestört werden. Es ist, als ob der Muskel immer in einem Tonus, "auf Arbeit" ist. Um sich zu entspannen, muss man sich anstrengen.

Natürlich müssen die Schmerzen, die der Kunde während der Massage empfindet, erträglich sein. Deshalb ist es notwendig, dem Fachmann alle Empfindungen mitzuteilen, denn eine Massagesitzung ist eine gemeinsame Arbeit.

3. Was sollte ich vor und nach der Massage tun?

Nach der Massage ist es notwendig, das übliche Regime des Wasserverbrauchs zu ändern – Sie müssen mehr Wasser trinken, weil während der Sitzung nicht nur die Muskeln aktiviert werden, sondern auch das Lymphsystem, die Blutzirkulation erhöht, so dass die unnötigen Produkte sollten den Körper in kürzester Zeit zu verlassen. Wenn nach der Sitzung der Appetit erwacht, sollten Sie nicht sofort losrennen, um kalorienreiche Nahrung zu essen. Warten Sie mindestens eine halbe Stunde.

Nach der Massage können Sie ein Salzbad nehmen, sich ausruhen oder einen Spaziergang machen. Krafttraining und Übungen im Fitnessstudio werden nicht empfohlen – im Gegenteil, ihnen sollte eine Massage vorausgehen. Die Massage kann mit einem Saunabesuch kombiniert werden, der seine eigenen Vorzüge hat. Vor der Sauna ist eine Entspannungsmassage vorzuziehen, nach der Sauna eine leichte Lymphdrainage oder eine Anti-Cellulite-Massage. Aber keine revitalisierenden oder sportlichen Massagen oder Massagen in der Badewanne/Sauna, wo der Körper bereits einer erhöhten Belastung ausgesetzt ist.

4. Wie viele Massagesitzungen sind nötig, um das eine oder andere Ergebnis zu erzielen?

Alle Arten von Massagen werden in einer Serie von mindestens 10 Behandlungen durchgeführt. Dies gilt sowohl für die Lymphdrainage, die Anti-Cellulite-Massage als auch für die therapeutische Massage. Eine einzige Behandlung reicht nicht aus, um die notwendige Wirkung zu erzielen und zu festigen. Die apparativen Massagen werden auch während des Kurses und in Kombination mit anderen kosmetischen Behandlungen durchgeführt. Die einzige Ausnahme ist die Entspannungsmassage: Hier können Sie sich natürlich nach Ihren Fähigkeiten und Wünschen richten.

5. Muss ich vor einer Massagesitzung untersucht werden?

Wenn es sich um Schmerzen im Rücken, im unteren Rücken, in der Halswirbelsäule usw. handelt, sollten Sie unbedingt einen Orthopäden, Neurologen oder Physiotherapeuten aufsuchen. Denn in diesem Fall ist die Massage eine der Behandlungsmöglichkeiten neben anderen (Medikamente, Akupunktur, Physiotherapie, physikalische Therapie). Außerdem müssen Sie Fotos machen und eine Diagnose erstellen, die einen möglichst umfassenden Ansatz für die Therapie ermöglicht. Nur ein Arzt kann auf der Grundlage der erhobenen Anamnese und bei Fehlen von Kontraindikationen eine Massagebehandlung anordnen. Bei Verletzungen, auch bei Sportverletzungen, sind natürlich eine ärztliche Konsultation und das Vorhandensein von Röntgenbildern erforderlich.

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